WWS Drahtspeichen
Die Geschichte der WWS

Tradition seit 1885

Die bewegte Vorgeschichte der WWS Drahtspeichen GmbH

Wilhelm Berg gründet 1885 in Altena eine Drahtzieherei. Mit den Jahren wird neben der Drahtzieherei die Produktion von diversen Metallerzeugnissen wie Federn, Krankenhausmöbeln, Matratzen, etc. zum Produktportfolio hinzugenommen.Mit dem Drang zur Mobilität der Gesellschaft Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts und der Erfindung des Drahtspeichenrades wird die Produktion von Drahtspeichen und Speichennippeln zum interessanten Geschäftsfeld der Fa. Wilh. Berg.

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Diese entwickelt sich in den darauffolgenden Jahrzehnten zu dem führenden Speichenhersteller in Europa. In Spitzenzeiten arbeiten an verschiedenen Standorten bis zu 3.500 Mitarbeitern.

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Nippelautomaten
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Reduziermaschinen Doppeldickend Speichen
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Schlagpressen für Fahrradnippel
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Speichenautomaten
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Nietenschlagpresse, 1897 in Eigenbau hergestellt (Wilhelm Berg als dritter von links)

Die Speiche mit dem Kleeblatt

Mit Gründung des Unternehmens im Jahr 1885 wird das Kleeblatt als Markenzeichen im Laufe der Zeit weltbekannt.

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Vertrieb der Speichen

Der Vertrieb der Speichen erfolgt anfangs ausschließlich durch „Wilh. Berg Altena i. Westf.“ (WBA)

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Vertriebsgemeinschaft Berg-Union

Später wird eine Vertriebsgemeinschaft „Berg-Union“ gegründet, die sich aus den Firmen „Wilh. Berg Altena i. Westf.“ und „Union Gesellschaft für Metallindustrie m.b.H“ zusammensetzt.

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Der technische Leiter der Speichenproduktionssparte nutzt die Geschäftsaufgabe der Fa. Marwi und übernimmt 1995/1996 Teile der Produktionsanlagen und gründet mit weiteren Mitarbeitern die WWS Drahtverarbeitungs GmbH.

Kleeblatt Markenrechte

Ab diesem Zeitpunkt kann das Kleeblatt nicht mehr verwendet werden, weil die Firma Berg als Verwaltungsgesellschaft weiter existiert und Inhaber dieser Rechte bleibt. So muss als Alternative ein „W“ (Anfangsbuchstabe des Namens des damaligen Eigentümers der WWS) auf den Speichenkopf geprägt werden!

Im Frühling 2007 verstirbt der bisherige Eigentümer; die Firma wird erneut verkauft und unter dem jetzigen Namen fortgeführt. Im gleichen Jahr können die alten Markenrechte erworben werden, um die bewährten und allseits bekannten „Kleeblattspeichen“ weiter zu produzieren. Mit der Prägung des Kleeblattes in den Speichenkopf greift der neue Eigentümer eine alte Tradition der Firma Wilh. Berg wieder auf. Die Speiche mit dem Kleeblatt ist wieder da!

Umzug nach Koblenz

Im Sommer 2013 verlegt die Firma aus organisatorischen Gründen das Unternehmen in die Nähe von Koblenz.

Radspannerei Köhler

Durch unsere Speichenherstellung sind wir seit langer Zeit mit dem Räderbau verwachsen. Sei es wegen Speichentests, Kundenaufträgen, Bemusterungen, Prototypenbau, Spezialanwendungen bieten wir bereits viele Jahre lang diesen Service an. Durch die Intensivierung zum 01.01.2025 wollen wir unterstützen, dass Sie weiterhin ihren gewohnten Service in Deutschland erhalten und geprüfte Speichen made in Germany erhalten.

Leider haben in den letzten Jahren diverse dieser Handwerksbetriebe ihren Betrieb eingestellt. Dazu gehörten z. B. die Firmen Speichen-Schlepps, Prinz, das Speichenzentrum-Niederrhein, die Radspannerei Sedlbauer und wegen eines Todesfalls die Radspannerei Köhler e. K. Stefan Oster.

Tradition

Diese Tatsache sowie unsere Liebe zu Oldtimern und die Verbundenheit und geographische Nähe zur Firma Köhler und Herrn Stephan Oster (†) haben uns bewogen, die Radspannerei Köhler mit dem gesamten Know-how neben unserer eigentlichen Speichenproduktion unter unserem Namen fortzuführen. Dabei wird uns Herr Köhler mit seiner jahrzehntelangen Expertise weiterhin zur Seite stehen.

Tradition seit 1885
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