Die bewegte Vorgeschichte der
WWS Drahtspeichen GmbH
Wilhelm Berg gründet 1885 in Altena eine Drahtzieherei. Mit den Jahren wird neben der Drahtzieherei die Produktion von diversen Metallerzeugnissen wie Federn, Krankenhausmöbeln, Matratzen, etc. zum Produktportfolio hinzugenommen.
Mit dem Drang zur Mobilität der Gesellschaft Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts und der Erfindung des Drahtspeichenrades wird die Produktion von Drahtspeichen und Speichennippeln zum interessanten Geschäftsfeld der Fa. Wilh. Berg.

Diese entwickelt sich in den darauffolgenden Jahrzehnten zu dem führenden Speichenhersteller in Europa. In Spitzenzeiten arbeiten an verschiedenen Standorten bis zu 3.500 Mitarbeitern.
Mit Gründung des Unternehmens im Jahr 1885 wird das Kleeblatt als Markenzeichen im Laufe der Zeit weltbekannt.




Der Vertrieb der Speichen erfolgt anfangs ausschließlich durch „Wilh. Berg Altena i. Westf.“ (WBA)


Später wird eine Vertriebsgemeinschaft „Berg-Union“ gegründet, die sich aus den Firmen „Wilh. Berg Altena i. Westf.“ und „Union Gesellschaft für Metallindustrie m.b.H“ zusammensetzt.



Der gesamte Speichenmarkt von Erstausrüstern über Groß- und Einzelhändler bis hin zu Radspannereien wird bedient.
1991 meldet die Fa. Union, die u. a. auch Radnaben, Ketten, Pedale, Kettenräder und Tretlager baute, Konkurs an – damit wird deren Speichenproduktion von der Fa. Wilh. Berg mit übernommen.
Ein interessantes Kaufangebot der dänischen Fa. Marwi führt im Jahr 1995 zum Verkauf der Speichenproduktionssparte der Fa. Wilh. Berg. Nach kurzer Zeit gibt die Fa. Marwi die Produktionsstätte auf.
Mitarbeiter der Fa. Wilh. Berg übernehmen im Jahr 1996 Teile der Produktionsanlagen und gründen die Fa. WWS Drahtverarbeitungs GmbH.
Im Frühling 2007 verstirbt der bisherige Eigentümer; die Firma wird erneut verkauft und unter dem jetzigen Namen fortgeführt.
Mit der Prägung des Kleeblattes in den Speichenkopf greift der neue Eigentümer eine alte Tradition der Firma Wilh. Berg wieder auf.
Die Speiche mit dem Kleeblatt ist wieder da!


